
Das Linsenmodul wird für verschiedene Experimente, wie beispielsweise das Michelson-Interferometer, eingesetzt. Je nach Anwendungsbereich können Module mit unterschiedlichen Brennweiten zusammengestellt werden. Die Hintergründe dazu finden Sie auf den jeweiligen Seiten zu den Experimenten.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Zusammenbau, zu den Besonderheiten und zu den möglichen Experimenten.
Zusammenbau
Explosionsansicht

Material:
- 01A_Go_V*_cube_base 1×1
- 02A_Br_V*_cube_cover 1×1
- 13A_Si_V*_lens_holder
- oder 13B_Si_V*_lens_holder_f=15mm
- oder 13C_Si_V*_lens_holder_f=26,5mm
- oder 13D_Si_V*_lens_holder_f=65mm
- 1x Linse
- f=15mm & ø=16,5 mm
- oder f=26,5 mm & ø=15 mm
- oder f=65 mm & ø=16,5 mm
- 4x Inbus-Zylinderkopfschraube, M3x12
Werkzeug:
- Inbusschlüssel – 2,5 mm
- (3D-Druckwerkzeug zum Linsen einsetzen)
Das Linsenwerkzeug kann dabei helfen die vier Haltearme auseinander zu halten, um die Linse einfacher einzusetzen.

Zudem stehen Ihnen eine ausführliche Anleitung für den Zusammenbau, sowie eine Bauteil- und Materialliste mit den STL-Dateien für den 3D-Druck und Links zu entsprechenden Shops zur Verfügung.
Besonderheiten
Unterschiedliche Linsen
Für das Experimentierset können verschiedene Linsen gebaut werden. Je nach Experiment werden unterschiedliche Linsen benötigt. Die Wahl der Brennweite beeinflusst dabei, wie groß das Interferenzmuster ist und in welchem Abstand es entsteht. Für das Experimentierset ist aufgrund der Maße der Einsatz folgender Linsen für die Experimente empfohlen:
- f=15 mm: Diese Linse wird aufgrund ihrer geringen Brennweite beim Michelson-Interferometer (auch mit Piezo) sowie beim Sagnac-Interferometer eingesetzt, da das Interferenzmuster schon im geringen Abstand zur Linse abgebildet wird. Dabei wird das Linsenmodul aufgrund der Maße im Experimentierset im Aufbau so gedreht, dass der Linsenhalter auf der Seite von der Lichtquelle ist.
- f= 26,5 mm: Diese Linse eignet sich für das Mach-Zehnder-Interferometer. Hier ist eine etwas größere Brennweite sinnvoll, da das Interferenzmuster in einem größeren Abstand entsteht und so besser beobachtet werden kann. Dabei wird das Linsenmodul aufgrund der Maße im Experimentierset im Aufbau so gedreht, dass der Linsenhalter auf der Seite von der Lichtquelle ist.
- f= 65 mm: Diese Linse wird vor allem bei Experimenten mit einer LED verwendet. Da LED-Licht weniger stark gebündelt ist als Laserlicht, sorgt diese Linse für eine gute Abbildung. Aufgrund der größeren Brennweite sollte dabei bspw. auf einen ausreichenden Abstand zur Winkelskala geachtet werden.
Experimente
- Michelson-Interferometer – 1 St. (f=15 mm)
- Michelson-Interferometer mit Piezoelement – 1 St. (f=15 mm)
- Mach-Zehnder-Interferometer – 1 St. (f=26,5 mm)
- Polarisation – 1 St. (f=65 mm)
- BB84-Modellexperiment – 1 St. (f=65 mm)
